Aktuelles

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gbf. schließt sich Bündnis für Toleranz an – „Mehr auf frustierte Wähler zugehen“

23.02.2020 von gbf

Auch das Grafschafter Bürger Forum (gbf.) steht in seinen Grundprinzipien zur demokratischen, freiheitlichen Grundordnung und verurtelt jede Art von Gewalt gegen Menschen und Eigentum. Die Angriffe und Morde rechtsradikaler Täter nehmen zu, ein Zeichen für die zunehmende Radikalisierung unserer Gesellschaft. Ganz aktuell trauern Familien in Hanau um ihre Angehörigen – mutmaßlich auch dort alle Opfer einer rechtsradikalen Tat. Nach den dortigen Angriffen auf Menschenleben und den Ereignissen der letzten Monate ist es mehr denn je wichtiger sich dem unmenschlichen, rechten Gedankengut entgegen zu stellen. Auch hochrangige Vertreter der AfD äußern sich immer wieder fremden- und medienfeindlich und das teilweise in unerträglicher Art und Weise. Die von Vertretern der AfD immer wieder klar fremdenfeindlichen und rechtsgerichteten Aussagen sollen die Gesellschaft spalten. Man nutzt die Ängste der Menschen für rechtes Gedankengut und trägt so den Hass in die Gesellschaft. Fremdenfeindlichkeit und Rassismus hat in der Grafschaft jedoch keinen Platz. Im Gegenteil: die Grafschafter sind tolerante und friedliebende Menschen. Immer wieder haben die Grafschafter ein helfendes Herz für Menschen in Notlagen bewiesen. Die Lösung für die Probleme der Gesellschaft findet man im Menschenschlag unserer Region und in unserer offenen und hilfsbereiten Lebenseinstellung, denn hier wird Integration vielfach gelebt. Das Grundverständis des gbf. ist es, sich für den Erhalt unserer vielfältigen und friedfertigen Kultur und den Erhalt freier Presse stark zu machen. Wir möchten deshalb friedlich aber energisch der Intoleranz entgegen treten und unseren Teil dazu beitragen, unsere Grundwerte und die Freiheit der Bürger zu schützen. Falls es zu einem Parteitag der niedersächsischen AfD in Nordhorn kommt, wird sich das gbf. am friedlichen Protest beteiligen. Wir haben uns daher dem Bündnis für Toleranz angeschlossen. Das gbf erkennt in der aktuellen radikalen Entwicklung aber auch Zeichen von Unzufriedenheit bei Bürgern mit den aktuellen Regierungsparteien. Es reicht nicht mehr allein ein Bündnis für Toleranz zu schmieden. Den etablierten Parteien muss klar sein, dass Menschen wieder eine bessere Arbeit der Politik erwarten. Da ist aus Sicht des gbf. noch ordentlich Luft nach oben, vor allem auf Bundesebene. Niemand sollte sich der Diskussion mit den unzufriedenen Wählern verschließen oder sie gar ausschließen oder diskreditieren. Im Gegenteil, es ist wichtig sich mit den Sorgen in dieser Wählergruppe zu beschäftigen, die Gründe für ihr Wahlverhalten zu hinterfragen und mit diesen Menschen den Dialog suchen. Zudem sollten die Menschen zukünftig über neue Formen der Mitbestimmung in die Entscheidungen besser eingebunden werden. Es reicht nicht mehr den Bürgern ein Wahlprogramm zu präsentieren und nur bei Wahlen mitbestimmen zu lassen. Die Erwartungen der Menschen an die Politik sind heute größer. Bürger wünschen sich mehr Offenheit und Mitbestimmung auch abseits von Wahlen – speziell bei wichtigen Vorhaben. Auch wenn das deutlich mehr Aufwand bedeutet, erhöht das die Akzeptanz für Entscheidungen. Beispiele neuer und kreativer Art der Bürgerbeteiligung sind zum Beispiel die Beteiligng zur Emlichheimer Dorfkernentwicklung oder auch die Beteiligung der Nordhorner Bürger zur Umgestaltung des Neumarktes. Die Diskussionen wurden sehr gut angenommen, dafür gab es auch viele positive Rückmeldungen der Bürger und eben auch gute Ideen und Anregungen. Von solchen Diskussonen profitieren Bürger und Kommunen gleichermaßen. Das gbf. lädt die Grafschafter aber auch dazu ein ihre Sicht und ihre Anliegen gegenüber der Politk zu im direkten Kontakt zu äußern und hin und wieder eine Ratssitzung zu besuchen. Gerade in der Kommunalpolitk ist der Bürger noch nah dran an den ehrenamtlichen Politkern. Zumindest beim gbf. gehört es dazu, sich auch mal auf neue Blickwinkel und Anregungen einzulassen. Nirgends geht der Kontakt zur Politik besser als vor Ort. Das gbf. ist jederzeit über die Internetseite www.gbf-grafschaft.de und das dort hinterlegte Kontaktformular oder auch per E-Mail: info(at)gbf-grafschaft.de zu erreichen.

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Infos zum Haushaltsplan der Gemeinde Emlichheim

20.02.2020 von gbf

Zum Haushaltsplan der Gemeinde Emlichheim lässt sich vor alle positiv die sehr gute Einnahmesituation erwähnen. Das ist vor allem einer guten Wirtschaftsleistung der Unternehmen zu verdanken. Ein guter Branchenmix trägt dazu bei. Zu den Kosten ist in diesem Jahr die nächste Planung für eine weitere Kita im Ort zu erwähnen. Etwas das man vor zwei Jahren noch nicht mal ansatzweise erwartet hätte - diese weitere Kita wird für notwendig angesehen. Dabei ist die neueste Kita doch gefühlt eben erst neu gebaut und erföffnet worden. Grund ist die Anmeldesituation, vermutlich der Beitragsfreiheit geschuldet. Emlichheim hat aber in den letzten Jahren gut daran getan, in die Kinderbetreuung zu investieren. Die hervorragende Betreuungssituation ist ein positiver Standortfaktor für Emlichheim und macht uns für junge Familien sehr attraktiv. Das ist lange nicht in jeder Kommune so selbstverständlich wie hier. Auch für die Ortskernentwicklung wird in den kommenden Jahren Geld benötigt um die mit Bürgern geplanten Ideen umzusetzen. Gut so, auch das soll dazu beitragen den Ort attraktiver zu gestalten und mehr Aufenthaltsqualität für den Ortskern zu erreichen. Da spielt sicher auch die Verkehrsplanung eine Rolle. Und auch der Ausbau des Schienenpersonenverkehrs wird im Haushalt auf der Kostenseite erscheinen, wird aber von vielen Bürgern postiv gesehen und immer wieder von Bürgern angesprochen und nachgefragt, wann es endlich soweit ist. Dem Haushaltsplan der Gemeinde Emlichheim hat die gbf.-Fraktion zugestimmt. Für weitergehende Informationen schreiben Sie uns unter E-Mail info(at)gbf-grafschaft.de

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Steuereinnahmen entlasten Haushalt. Das gbf. zum Haushaltsplan

21.12.2019 von gbf

Neben der Rückzahlung von Krediten möchte die Samtgemeinde auch in wichtige Dinge investieren. Das gbf. hierzu: Die Investitionen in Sportanlagen, Feuerwehr und Schulen halten wir für wichtig. Ebenso wird von uns die Planung zur Anbindung Emlichheims an den Schienenpersonennahverkehr begrüßt. Auch viele Emlichheimer Bürger berichten positives über die neue Zuganbindung ab Neuenhaus und sind offen für diese Art der Fortbewegung. Das zeigen auch die unerwartet hohen Nutzerzahlen der Rumpfstrecke "Bentheim - Neuenhaus". Die Investitionen in die Sicherung von Bahnübergängen sind somit gut anglegtes Geld. Die Fortführung des Personennahverkehrs auf der Schiene bis in die Niederlande dürfte uns und der Region zudem neue Chancen bieten. Auch die Ortskernentlastung durch den Straßenverkehr wird von vielen Bürgern herbeigesehnt. Das gbf. möchte die Entlastung ebenso und unterstützt die Planungen hierzu. Bei der Südumgehung wünschen wir uns allerdings eine Trassenführung, die nicht so nah am Ort liegt. Die Vorteile einer weiter vom Ort entfernten Trasse liegen in der Nutzung von vorhanden Straßenkörpern, der Nutzung einer vorhandenen Vechtequerung, keinem Bau von zusätzlichen Brücken oder Querung von Überflutungsbereichen. Ebenso würde es dem Schutz von Nutzern der der Tennis- und Reitanlagen und Besuchern der Denne dienen, insbesondere den Kindern und Jugendlichen. Auch dem wunderschönen Lebensraum in der Denne bleibt mehr Raum zur weiteren postiven Enwicklung. Begrüßt wird vom gbf. auch der Abbau von Krediten. Das ist ein positives Signal für die Zukunft. Wer Interesse an der original Stellungnahme der gbf.-Fraktion im Rat der Samtgemeinde Emlichheim zu dem Thema "Haushaltsplanung 2020" hat, kann diese gerne per E-Mail unter info(at)gbf-grafschaft.de anfordern.

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Kommentar zum Jubiläum des Brückenschlag

21.12.2019 von gbf

Schon vor 2009 reifte in der Emlichheimerin Doris Hübers die Idee zu einer Essensausgabe für bedürftige Menschen in der Samtgemeinde. Persönliche Erlebnisse hatten Sie dazu geführt, die Gründung der Initiative Brückenschlag in die Hand zu nehmen und Menschen zu helfen, die diese Hilfe wirklich benötigen. Sehr schnell hat sich ein Kreis an Helfern aus allen Bürgerschichten gefunden, die bereit sind sich für die gute Sache einzusetzen. Die Initiative hat sich in den letzten 10 Jahren eine große "Fanbasis" in Emlichheim und Umgebung aufgebaut. Viele der Unterstützer*innen sind sich wohl bewusst, dass diese Hilfe ein echtes Problem in unserer Gesellschaft aufgreift und ein wenig die Not von Menschen lindert. Dabei nimmt Doris Hübers sich selbst immer wieder zurück und stellt ihre Mitarbeiter*innen in den Vordergrund. Richtig so, jede helfende Hand leistet ihren guten Beitrag, auch wenn das nach außen nicht immer sichtbar ist. Happy Birthday Dir Doris und deiner tollen Mannschaft. Ihr leistet wichtige Arbeit für Menschen, die bei den Menschen auch direkt ankommt.

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Sehr gute Beteiligung bei Radtour des gbf und der GRÜNEN in Emlichheim zum Thema "Südumgehung"

15.11.2019 von gbf

Mehr als 40 interessierte Bürger*innen folgten der Einladung des Grafschafter Bürger Forum (gbf.) und BÜNDNIS90/DieGrünen zu einer Radtour am Reformationstag mit Besichtigung der möglichen Trassenoptionen zur geplanten Südumgehung Emlichheim. Bei Veranstaltungen zur Ortskernentwicklung wurde zuletzt immer wieder die Entlastung des Emlichheimer Ortskerns vom Durchgangsverkehr diskutiert. Radfahrer und Fußgänger sollte mehr Raum gewährt und die Aufenthaltsqualität im Zentrum gesteigert werden. Für eine Südumgehung des Ortes Emlichheim liegen derweil verschiedene Trassenoptionen vor, Terminierungen und Finanzierungszusagen gibt es jedoch nicht. Die Diskussionsbeiträge der Teilnehmenden verdeutlichten, dass es für alle südlich umgehenden Trassenoptionen Kritikpunkte gibt. Für die Trassen 5+6, die ortsnah verlaufen und die Vechte unmittelbar neben der Wildebrücke kreuzen sollen, gibt es im Hinblick auf die Kostenannahmen und den Verkehrsfluss zwar Vorzüge im Raumordnungsverfahren. Aus Sicht der Lebensqualität und des Naturschutzes werden vom Großteil der Besucher jedoch erhebliche Bedenken angebracht. So würde das Naherholungsgebiet Denne durch die Trassen 5+6 direkt berührt und vom Ortskern abgeschnitten. Die Trasse 7 würde im Bereich Volzel urwüchsige Kulturlandschaft tangieren und wie auch die Trassen 5+6, größtenteils im Überflutungsgebiet der Vechte verlaufen. Zudem wäre eine zusätzliche Brücke über die Vechte notwendig. Hermann Borghorst (Gbf.), der durch die Veranstaltung führte, erläuterte, ein Vorteil der ortsfernen Trasse 8 sei, dass die sanierungsbedürftige Echteler Brücke in den Streckenverlauf mit einbezogen werden könnte und dadurch ein weiterer Brückenbau im Vechteverlauf vermieden wird. Einige Teilnehmer sehen bei Trasse 7+8 jedoch den Nachteil eines langen Verlaufes mit viel Versiegelung von Flächen. Deshalb stellte Hermann Borghorst (gbf.) heraus, dass eine Planung unter weitgehender Benutzung vorhandener Straßen, insbesondere der K21 und der K20 positive Effekte bei Landschaftsverbrauch und Naturschutz zeigen würden. Hier ist allerdings zu beachten, dass der Anschluss der Anwohnergrundstücke an die neue Bundesstraße gegebenenfalls über Parallelstraßen realisiert werden muss. Mitorganisator der Radtour Holger Gosink (B’90/ DIE GRÜNEN) gab zu bedenken, dass aus Sicht des Klimaschutzes der Schienenausbau und öffentliche Nahverkehr Vorrang vor Straßenbauprojekten haben sollten. Eine Umleitung der B403 stelle jedoch nach derzeitigem Recht die einzige Option dar, mit der sich eine Verkehrsberuhigung des Emlichheimer Ortskerns erreichen ließe. Diese sei aus ortsplanerischen Gesichtspunkten notwendig, auch um mehr Aufenthaltsqualität und sichereren Radverkehr im Ort zu ermöglichen. Viele der Anwesenden bedauerten noch, dass der zügige Ausbau der Entlastungsstraße Obenholt behindert wird. In Kombination mit einer nordwestlich umgehenden Trasse (Trassenvariante 1) stelle die Obenholtentlastung eine umweltverträgliche und sinnvollere Möglichkeit zur Verkehrsentlastung Emlichheims dar als eine Südumgehung. Die Sympathie zu einer Nord-West-Umgehung konnten auch Holger Gosink und Andy Kotten (B’90/DIE GRÜNEN) sowie Jörg Preukschat (Grafschafter Bürger Forum) teilen. Für interessierte Bürger hat die Samtgemeinde die Planungsunterlagen zur Emlichheimer Umgehung auf der Homepage eingestellt.

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Informelle Radtour

28.10.2019 von gbf

Einladung zu einer informellen Radtour. Das gbf. lädt für Donnerstag den 31. Oktober ab 14 Uhr zusammen mit Bündnis90/Die Grünen zu einer Radtour ein, auf der die Trassenvarianten der Südumgehung erkundet und mit den Teilnehmern diskutiert werden sollen. Eine Umgehungsstraße für Emlichheim ist seit einigen Jahren in der Diskussion, dabei sind genaue Trassen noch nicht endgültig festgelegt und noch keine Finanzierung gesichert. Diskutiert werden soll unter dem Augenmerk der Verbesserung der Aufenthaltsqualität und Lebensqualität im Ort, sowie unter Gesichtspunkten der Umweltvertäglichkeit. Als Startpunkt der Radtour ist die Wildebrücke in Emlichheim vorgesehen. Die Radtour wird ca. 15 Kilometer lang sein und etwa 2 Stunden dauern.

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Informationsveranstaltung

15.08.2019 von gbf

Termin vormerken und weitersagen

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Viele Fragen offen

31.07.2019 von gbf

Das gbf. ist über den jahrelangen massiven Austritt von Lagerstättenwasser bei Firma Wintershall entsetzt über das Außmaß. Für das Grafschafter Bürger Forum (gbf.) tauchen viele Fragen und Ungereimtheiten auf. Dass Lagerstättenwasser über mehrere Jahre hinweg, immerhin von 2014 bis 2018, vollkommen unbemerkt austreten kann, ist für das Grafschafter Bürger Forum (gbf.) absolut nicht nachvollziehbar. Eine Pressemitteilung des gbf. dazu finden Sie in der Rubrik Presse

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gbf. informierte zur Denne und Südumgehung

02.05.2019 von gbf

Am 24. April hat das Grafschafter Bürger Forum (gbf.)zusammen mit Walter Oppel (BUND) und Christian Kerperin (Landkreis Grafschaft Bentheim) eine Führung durch das Natur- und Naherholungsgebiet der Emlichheimer Denne unternommen. Etwa 30 interessierte Zuhörer/Innen waren der Einladung des gbf. gefolgt und haben sich von den erfahrenen Experten einige Erläuterungen zum Pflege- und Entwicklungsplan und zur Denne geben lassen. Interessante Informationen gab es zu einzelnen Pflanzen im Bereich der Denne sowie zum Zustand des Waldbereiches und zu den umliegenden Flächenbereichen. So wurde auf ein einzigartiges Pflanzenaufkommen in der Denne hingewiesen. In der Denne gibt es das einzige Vorkommen der Berg-Platterbse in der gesamten Grafschaft und ist somit eine Besonderheit der Region. Auch das macht die Denne zu einem wertvollen Natur- und Naherholungsgebiet mit hoher Bedeutung. Deutlich wurde während der Führung, dass sich die einzelnen Bereiche der Denne seit der Erstellung des 20 Jahre alten Pflege- und Entwicklungsplans recht unterschiedlich entwickelt haben. Teils konnten die Bedingungen im Sinne des Naturschutzes verbessert werden, in Teilen haben sich die Bedingungen jedoch auch verschlechtert, so dass man durchaus auch Handlungsbedarf für einzelne Bereiche sehe. Betont wurde, dass eine positive Entwicklung der Denne nur im Einklang mit den Interessen der Eigentümer möglich ist. „Eine Bewirtschaftung der Flächen ist durchaus gewollt, müsse sich aber natürlich auch für die Landwirte lohnen, um die Akzeptanz für die Ziele des Naturschutzes zu wahren“, so Walter Oppel (BUND). Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den betroffenen Landwirten ist daher sinnvoll. Ein wichtiges Kriterium, um das Gebiet im Sinne des Naturschutzes aufzubauen, ist vor allem die Bildung von Flächenpools / Flächenbereichen. In diesen zusammenhängenden Bereichen kann die Nutzung besser auf die Naturschutzbelange ausgerichtet werden. Im Rahmen der Führung wurde zudem die zukünftig angedachte Trasse der Südumgehung betrachtet. Hermann Borghorst erläuterte dabei die vom Landkreis forcierte Trasse der zukünftigen Südumgehung. „Die Denne als beliebtes Naherholungsgebiet wird bei der angedachten Trassenführung de facto vom Ortskern abgeschnitten“, so Walter Oppel vom BUND. Zudem müssen im Vechtetal große Bereiche des Überflutungsgebietes durchquert werden. Hermann Borghorst äußerte weiter: „Durch die Trassenführung wird die Denne zumindest tangiert“. Betroffene Bürger äußerten in dem Zuge die Sorge, dass die Trassenführung sehr nah am Ortsrand und an bestehenden Gebäuden vorbei führt. Das gbf. teilt diese Sorge. Hermann Borghorst sagte hierzu: „Wir halten eine weiter vom Ort liegende Südumgehung für besser.“ Mit einer ortsnahen Umgehung wird sich die Erreichbarkeit von Denne, Tennis- und Reitanlagen verschlechtern. Eine Situation die dann nicht rückgängig zu machen ist und daher beim gbf. keine Zustimmung findet. Die weiterhin gute Erreichbarkeit der Sportanlagen und der Denne als wertvolles Naherholungsgebiet ist dem gbf. wichtig. Ein weiteres Problem der bisher angedachten Streckenführung sind die Überflutungsbereiche der Vechte. Für den Hochwasserschutz bestehen erhöhte Anforderungen an das Bauwerk, so dass mit hohen Baukosten zu rechnen ist. Die günstigere Alternative ist eine nicht erhöhter Bau der Straße, die dann bei Überflutungen jedoch nicht durchgängig befahrbar wäre. Das sind für das gbf. Gründe genug eine weiter vom Ort entfernte Streckenführung anzustreben. „Die von uns favorisierte Variante führt weiträumiger um Emlichheim und die Denne herum und bindet im Streckenverlauf teils bestehende Straßenverläufe und Brückenbauwerke mit ein“, so Hermann Borghorst. Der BUND hält die vom gbf. favorisierte Trasse zum Schutz von Bürgern und Denne ebenso für die bessere Variante. Seitens des BUND ist man aktiv dabei, bei den zuständigen Behörden für diesen alternativen Streckenverlauf zu werben. Das gbf. unterstützt diese Bemühungen und wird auch zukünftig alles tun, um eine weiter um den Ort verlaufende Streckenvariante zu erreichen.

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Mit dem gbf. ab durch die Denne

17.04.2019 von gbf

Für Mittwoch den 24.April ab 17.15 Uhr lädt das gbf. zusammen mit einem Fachmann zu einer Führung durch die Emlichheimer Denne ein. Während der Exkursion durch die Denne gibt es Informationen speziell zur Vegetation des Naturgebietes und zu einem Entwicklungsplan. Fragen zur Fauna und zur geplanten Trasse der Südumgehung sind ebenso möglich. Treffpunkt ist um 17.15 Uhr an der Ecke Schoemakerskamp / Zur Denne, ganz in der Nähe der Tennisanlagen. Interessierte Bürgerinnen / Bürger sind herzlich eingeladen sich dem Rundgang durch die Denne anzuschließen und wissenwertes über die Besonderheiten des Gebietes zu erfahren.

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